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Nächste Prüfung

Schon wieder ist sooooo viel Zeit ins Land gegangen das mittlerweile der Todestag von Roki sich gejährt hat. Unser Unvergessener.

Hier ändert sich auch ständig etwas, immer ist Bewegung im Leben der Menschen und Tiere. Opi Beule geht es gut, der muß brav seine Pillen schlucken. Der Luigi nimmt weiterhin seinem Herrchen die Prüfung ab, dieses mal: Rasenmähermann.

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Die Prüfung

Heute kämpfen viele mit Glätte, bei uns schneit es die ganze Zeit – der Regen und die Glätte kommen erst noch.

Das war eine gute Gelegenheit für Herr Chen, die „Große Schneeschieberprüfung“ abzulegen. Die Prüfung wird in Gegenwart eines sehr aufmerksamen Prüfers durchgeführt, der genau den daneben fallenden Schnee beobachtet und ob insgesamt die Linien schön gerade gezogen sind. Der Prüfer ist an seiner blauen Weste gut zu erkennen.

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Und dann natürlich ist die Haltung des Schneeschiebers zu beachten, aus Gründen das Arbeitsschutzes gibt es eine Menge zu beachten – sonst schießt vielleicht noch die Hexe in den Rücken…

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Wir sind ganz froh das der Weihnachtsbaum noch auf der Terasse steht, das leuchtet im Dunkeln so wunderbar und der Schnee glitzert dazu wie lauter Diamanten.

Der einzige der sowieso schon alle Prüfungen erfolgreich abgelegt hat und sich ausruhen darf, ist Beule. 😆 

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Die Schneeschubser und ein strenger Prüfer :mrgreen:

 

 

Neues und Altes

Jetzt hab ich mal in der Fotokiste gekramt und hab das Bild gefunden, das muss ich nicht kommentieren…

Hier kommt keiner vorbei!

Hier kommt keiner vorbei!

Gruppenkuscheln
Gruppenkuscheln

Monsieur Luigi hat beschlossen, die übergesprungenen „Roki-Gene“ zu behalten und so kommt es, dass Luigi ab sofort Futter interessant findet, bei Gelegenheit vom Couchtisch stehlen geht, direkt am Essenstisch sein möchte, auch mal jammert wie verloren er doch ist wenn wir mal ohne ihn die Etage wechseln (nicht das Haus verlassen), er mit dem Kater zusammen eine Runde pennt – mit 20cm Abstand und ohne zu nerven….

 

Tja, unser Kater Beule hat sich gut arrangiert mit dem Tabletten schlucken wegen der Schilddrüsenunterfunktion. Alles gut und entspannnnnnnnt… Letzteres kommt aber eher daher, dass die Taubheit von ihm Besitz ergriffen hat. Und nur wirklich laute Geräusche oder Bodenschwingungen nimmt er noch wahr.

Augenscheinlich wird es immer dann, wenn er im Traum erst kämpft und dann wach wird. Dann guckt er verpeilt aufgeregt und hektisch links und rechts, macht den Hals lang und kriegt sich erst dann langsam ein. Nun ist er drauf und dran sein 15. Lebensjahr zu vollenden und lässt es erst jetzt zu das wir ihm vorsichtig den Bauch streicheln… Alles hat eben seine Zeit.

 

Zwischenzeitlich gab es auch mal Urlaub im Spreewald. Das war ein Abenteuer: Luigi’s erste Tour im Kanu. Also wirklich, die Welt ist immer so… gemein? Reizvoll? Anrüchig?

Hier schnattern Enten vorbei, da schreien Kinder, im Wald rennen Pferde am Fließ entlag, die Kühe stehen direkt am Ufer und machen befremdlich „Muuuhhhhh“.

Stille auf der Spree
Stille auf der Spree
Schlangenkönig
Schlangenkönig
Zwischenstopp zu Mittag
Zwischenstopp zu Mittag
Pferde allein im Wald
Pferde allein im Wald
Kunst einmal anders
Kunst einmal anders

 

Es gab Spreewald typisches Essen: Fisch, Kartoffeln, Quark und Leinöl. Wie immer ist Urlaub viel zu kurz.

Themenwechsel: Und dann wären da noch die vielen, vielen Übungsstunden und eine junge, zottlige Briarddame. Ein Traum…. Aber dazu später!

 

Der Luigi, der Kater und die Leinenhalter grüßen Euch

:mrgreen:

Veränderung

Nach 6 Wochen ist das eingetreten was uns Carola prophezeit hat:

Luigi verändert sich.

Am Wochenende ist mir der Satz rausgerutscht „In Dich ist wohl Roki reingesprungen…“

Damit war der „späte“Roki gemeint, der Entspanntheit für sich entdeckte und bei uns bleiben wollte… 

Na klar, Frau Chen macht ganz, ganz viel mit ihm und legt z.B. im Haus und Garten jeden Tag leckere Käsespuren, aber nicht mehr so leicht wie früher. Und Kommandos ohne Antwort haben schnell eine Konsequenz für ihn, ohne dabei zu bestrafen, sondern das gewollte Handeln zu belohnen. Die Runden sind jetzt kleiner geworden und auch langsamer/bewusster. Und es geht munter weiter.

Cool ist, das der Luigi abends von sich aus in Rokis Schlafschale steigt und länger bei uns bleibt als draußen auf den kühlen Fließen. Und selbst Kuscheln ist jetzt eine Option die regelmäßig eingefordert wird.

Gerade bauen wir nochmal „schnell“ ein Gartenhaus und Luigi liegt bei uns, sucht die Nähe und verzichtet auf das Anstarren der Straße und deren Benutzer…

Noch Augenscheinlicher ist die Bestechlichkeit, früher undenkbar, heute ein Mittel für uns zu Belohnen. Beim Grillen ist er meistens nicht weiter als 5m weit weg, obwohl er nie gewürztes Fleisch von uns bekommt – stattdessen Käsewürfel oder „aufgepeppte“ Hundekekse.

Und noch eine Prophezeihung hat sich erfüllt: Mir werden die Augen viel schneller wässrig, wenn mich jemand auf Roki anspricht… Aber alles hat seine Zeit.

Viele Grüße von

Luigi, Beule und den Leinenhalter

 

Die Zeit…

…heilt alle Wunden, so heißt es. Eine Woche ist Roki nun nicht mehr da. Ist eine Woche eine lange Zeit? Zeit – auf jeden Fall, denn Luft anhalten kann ich nicht mal 3 Minuten. Aus dieser Sicht ist eine Woche also 3.360 Mal die Luft anhalten…  So fühlt es sich auch auch an.

Es ist unfassbar wie die Stille anstrengend sein kann und traurig macht. Das üblich Schnarchen, Knurren, Jammern, Fell ablecken (besonders zwischen 1:00 und 3:00 Uhr) hinterher laufen und besonders das typische „Roki-Geklapper“ auf dem Fußboden fehlt.

Luigi ist auf jeden Fall auf leisen Sohlen unterwegs, sogar die Katze „schlurft“ mehr – was aber vermutlich auf der Nichtnutzung der Krallen liegt.

Beide haben sich nur wenig anders verhalten nachdem Roki gegangen war. Luigi futtert inzwischen ganz gut, am liebsten mit („Stinke“-) Blättermagen. Zudem holt er jetzt den „Behüter“ raus und braucht mehr geistige Beschäftigung. Ist ja auch richtig so, für Beide geht es weiter im Leben. Es wäre ja furchtbar, wenn beide jetzt depressiv in der Ecke hocken und das Futter verweigern würden.

Roki ist da wo wir im Sommer jeden Tag sind und uns nicht alle Nachbarn im Blick haben. Innehalten ist ja nicht nur jetzt ein Thema, sondern eigentlich immer. Apropos Nachbarn: Die ersten Nachbarn haben es bemerkt – es war komisch und beruhigend zu gleich. Auf der einen Seite nehmen andere Zeitgenossen diesen Umstand nicht war – obwohl Rokis „Gangart“ (eigentlich) unüberseh war und dann gibt es die Zurückhaltenden, die offenbar das Offensichtliche wahrnehmen und benennen…

Jetzt erweist sich der Blog als wahre Goldgrube für uns. Jetzt können wir wie in einer sehr, sehr langen Fernsehserie uns daran erinnern: die ersten Tage, Rückschläge, Erfolge, „Aha“-Erkenntnisse, die zahllosen Abenteuer, den vielen tollen Menschen die wir nur auf diesem Weg treffen konnten.

 

Vielen Dank von uns Vieren für Eure lieben Worte über so viele Jahre!

Abschied

Nie lassen wir Dich im Stich, ganz fest nehmen wir Dich auch auf diesem Weg in den Arm, zu Hause bei all denen die Du liebst.

Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen: Heute ist Roki gegen 13 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Eine lange Reise geht damit zu Ende, die uns als Familie sehr geprägt hat. Wir sind sehr dankbar für diese Zeit und haben viel gelernt, nicht nur über unseren dreibeinigen Freund, sondern auch über uns.

Wir haben Dich so genommen wie Du warst und Du hast uns akzeptiert, mit all unseren Schwächen. Wir hatten einen brillanten Hund, uns gegenseitig eine wunderbare Zeit bescheert, mit allen Höhen und Tiefen. Keine Sekunde bereuen wir oder stellen dies in Frage. Mit den vielen Tränen können wir die ganzen Geschichten aufschreiben die wir gemeinsam erlebten.

Nachdem Roki innerhalb weniger Tage so schwach geworden war das er nicht mehr stehen, sich nur schwer entleeren und nur noch im liegen fressen konnte, haben wir uns für Hilfe und Erlösung entschieden.

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In Gedenken an Dich Roki,

Luigi, Beule, Bettina & Uwe und all die Anderen, deren Herz auch ganz schwer wird

2.190 Tage

Es sind prägende Tage gewesen und wir möchten keinen vermissen. Ach ja, worum geht es denn überhaupt?

Roki – alles Gute zu Deinem Ehrentag!

6 Jahre – so lange ist das schon her, dass wir dich aus der Pflegestelle geholt haben. Und es war so traurig, wie du hinten bei der Abfahrt aus dem Fenster geschaut und geweint hast. Die Welt hatte sich nicht nur für uns verändert, das wissen wir. Auf der Fahrt in dein neues zu Hause gab es als erstes ein Bockwurst – die hast du uns „abgekauft“. Das war der Beginn einer langen und aufregenden Reise, die immer noch anhält und uns alle gemeinsam fordert. Immer wieder zeigst du uns wie sehr wir dran bleiben müssen, damit alle zufrieden sind und nichts anbrennt.

Du bist unser Senior-Präsident, und die Herausforderung „Luigi“ hast du auch angenommen. Zusammen mit Kater Beule seid ihr ein tolles Team, das sich miteinander beschäftigt und nicht aufeinander los geht.

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Wir wünschen dir viele unbeschwerte Tage, besonders im neuen Garten – da kannst Du einfach faul rumliegen und gucken oder die Nase benutzen und unsere tierischen Gartenbesucher finden. Und ja, das Spielzeug von Luigi wegnehmen gehört eigentlich nicht dazu.;-):shock::mrgreen:

So, und jetzt machen wir deinen Geburtstagsschmaus zurecht – lass es dir schmecken.

Von ganzem Herzen,

Luig, Kater Beule und die Zweibeiner

Endlich angekommen

Ja, wir sind angekommen. Es hat viel Kraft, Nerven, Überzeugung, Ideen, Mut und auch Zeit in Anspruch genommen, damit nicht nur die Zweibeiner einen schönen Garten haben – sondern auch die Drei- und Vierbeiner.

Die Tiere haben kräftig mitgeholfen, in Form das sie oft auf die Leinenhalter verzichtet haben und keinen Schaden gemacht haben. Manchmal durften sie mitkommen, manchmal ging es nicht.

Ein paar vorher und nachher Aufnahmen:

Geschafft

 Sie waren gedulig und der Lohn ist nun da. Ein großer Garten in dem ein Luigi so richtig rennen kann und auch ein Roki seine Freude hat.

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  Der Winter hat uns erwischt.

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 Ihr glaubt gar nicht was die Leinenhalter alles zu Tage getragen haben. Der Schrottberg im Hintergrund, ist alles aus dem Garten, war vergraben unter anderem ein altes Wartburggestell 🙂

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Das ist jetzt für Luigi das Schönste. Sauseln bis zum Umfallen. Jetzt können wir aber Suchspiele veranstalten.

Für Roki ist die neue Treppe einfach nur ein schwarzer Streifen. Also haben wir wieder hellere Streppenstufen aus Polster ausgelegt.

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Ne Roki will die nicht in der Mitte haben. Ganz links bitte. Also wieder abgemacht und nach links gerückt.

Bitte schön Roki.

Nun haben wir wieder etwas mehr Zeit. Bis Bald

Eure Roki,Luigi & Beule 

Weihnachten

Ein wirklich rasantes Jahr nähert sich dem Ende und wir sind froh, dass wir alle gesund sind – allen voran unser Kater Beule. Wir wollen uns nicht beschweren, Arbeit hatten wir mehr als wir leisten konnten und oft hatten wir auch Glück. Glück – was ist das? Naja, das wir nur wenig unter dem Hochwasser im Juni leiden mussten, das die Bremsen und das Fahrgeschick gelangt haben um nicht vom träumenden LKW-Fahrer zermatscht zu werden, das unsere Kirsche dieses Jahr reichlich Früchte trug, die Wunderblumen von Trudy so wunderbar geblüht haben, die Hundekrimnitzer unseren zwei Rabauken betreut hat damit wir Urlaub machen konnten, Stefan für soziale Abwechslung am Freitag gesorgt hat, uns die schönen Bilder von Mandy an Erlebtes erinnern, die Familie hinter uns steht, wir wirklich ganz tolle und verlässlich Freunde haben… Es gäbe noch soooooo viel aufzuzählen und bestimmt habe ich die Hälfte vergessen. Das sind an sich Geschenke genug. Und Weihnachten ist gefühlt immer dann, wenn wir anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten und sie glücklich waren.

Wir wünschen allen Lesern und Nichtlesern eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit.

Liebe Grüße von

Roki, Luigi, Kater Beule, Bettina und Uwe

die Hundekrimnitzer

Arztbesuch

Es gibt sicher nur wenige Fellnasen, die mit großem Elan das Wartezimmer stürmen und es nicht erwarten können ins Sprechzimmer herein gelassen zu werden um dann von allein auf den Behandlungstisch zu springen:

Luigi ist so ein Kandidat, er ist ruhig, neugierig, völlig gelassen beim rasieren und spülen der Wunde. Er hatte sich scharfkantige Sämereien zwischen den Zehen des rechten Laufes eingetreten. Und die wollte er mit unaufhörlichem herumgelecke selbst entfernen…

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Aber nun ist es halbwegs geschafft, Luigi nimmt tapfer Tabletten und die Geschwindigkeit des herunterschluckens nimmt zu mit dem umgekehrten Quadrat zum Abstand zu Roki. :mrgreen: (und so leckere Wurst würde Roki auch mit Tablette herunterwürgen….)

Einen Tag später nach einer ruhigen Nacht war die Pfote wieder nassgeleckt:evil:.

Ha, Frauchen hat noch mal untersucht und aus der Pfote eine 1cm Granne rausgeholt.

Der Dok war für einen Verband.

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Trostkäse….muss sein für den tapferen Kleinen.

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Grüße aus der Krankenstube von

Beule, Roki, Luigi und den Leinenhaltern

PS: Roki macht für Futter mittlerweile alles. Der Kleine hat noch nie Hunger gehabt, der untersucht und Tabletten sind BÄH.