auf dem Weg nach Hause fährt Frauchen an den Moritzburger Wiesen vorbei. Die Sonne strahlt. Frauchen fühlt mindestens 20 Grad C und dachte sich, heute drehen wir ne große Runde über die Wiese.
Schon beim Parken waren tiefe matschige Spuren vom Auto zu sehen, die Reifen bekamen eine neue Farbe und überhaupt…die Sonne lacht.
Der Weg war für den Sauselhund, der sich endlich wieder richtig austoben konnte, gar kein Problem. Frauchen hat nach zwanzig metern …nur kurz… gedacht. Sch…. die Sonne lacht.
Wir haben den Spaziergang durchgezogen. Auf dem Rückweg haben wir uns gleich noch lieb bedankt, bei den Helfern unseres Wintermalheurs, mit Blumen und Süßes und bei der Gelegenheit unsere verlorene Leine wiedergefunden.
Die Sonne lacht. Das war sehr schön.

Das Frauchen dann zwei schwarze, pitschnasse Klumpen nach Hause getragen hat. Pffft……… die Sonne lacht !
Euer Roki
Frauchen kommt Heim und dann überlegen wir, wo es heute hin geht. DJ hat ja schon gesagt, alles scharfkantig beim Laufen… das ewige Eis! Also ab ins Auto 4 min. gefahren und da ist schon eine meiner Lieblingstrecken im Wald. Nachdem ich mich ausgetobt habe, alle Hasenspuren und Rehwege untersucht habe, ging es ab ins Auto ….und eigentlich nach Hause….
Eisglatt wie es dort war….Räder durchgedreht…. hat Frauchen versucht zu “schauckeln” mit dem Auto. Also ich fands Lustig.
Frauchen nicht… Ich darf es ja nicht sagen, Handy lag auf Arbeit!
Hilfe in Form von Herrchen….nix zu machen. Der Förster war auch schon nach Hause gegangen. In der Nähe ist ein Haus. Klingeling….keiner da.
Also Badehandtuch ausgepackt( Ja sowas ist im Winter im Auto!) ….unter verschiedene Reifen gelegt…. nix….rutsch,rutsch.
Mit dem Eiskratzer versucht die Räder freizulegen… ja das geht. Kurze Überlegung, Laufen…mit Roki… da sind wir gut ne dreiviertel Stunde unterwegs. Was bleibt übrig?
Dann endlich kam ein Auto derjenigen, die dort wohnen. Mit Splitt und und Hilfsbereitschaft hab ich allen einen roten Kopf vom schieben verpasst und sie mir die langersehnte Fahrt in Richtung Heimat.


Blaubär hat gemeckert: Das kann nur Hein Blöd passieren!
Stimmt Blaubär…der wär nie nach Hause gekommen.
Aber Frauchen und ein Roki schaffen das.
Neee, langweilig ist uns nicht. Der Spass hat eine Stunde gedauert.
Herrchen: “Bettini, bring ganz schnell den Fotoapperat, ganz schnell.“
Frauchen: ” Wohin, ah in den Keller… will Herrchen sein neu gebautes Flugzeug knipsen?”
Herrchen: ” Die Katze…du glaubst es nicht…”
Frauchen: “Wenn ich jetzt komme ist doch wieder alles vorbei…!”
Nein, das hatten wir noch nicht, die Maschine stand zum auskühlen geöffnet da.


Warm, nach Frühlingduft gewaschener und frisch getrockneter Wäsche… so bitte ab jetzt immer!
Euer Beule
Gestern war es soweit, endlich war der Termin mit dem Trainer da. Machen wir alles richtig? Gibt es noch Tipps? Was sollen wir noch tun? Wir konnten unseren Schmerz von der Seele reden und haben aufmunternde Worte erhalten. Haben wir auch gebraucht.
Eine Woche kämpften wir an vorderster Front, wobei Herrchen morgens den Löwenanteil bewältigt.
Wir machen alles was wir tun können und es ist auch alles richtig. Er hat sich von unserer Arbeit überzeugt.
Frauchen kam heim.
Fenster sauber !!! Tür zu!!! Wassernapf normal leer gesoffen !!!
Die Nachfrage beim Nachbarn ergab: Tusch…..Trommelwirbel….
Nebenan ist alles Ruhig.

Ja, ich könnt die Welt umarmen. Nach einer Woche hab ich den Hund genommen und durchgeknetet, dass die Seele gepiept hat.
Die Regeln werden beibehalten. Ist schon alles richtig was der Trainer sagt.
…heute abend fang ich eine Sternschnuppe und wünsche mir für Roki was….
Das Roki-Frauchen
Gestern hat Frauchen nun das Ritual des alleinseins geübt. War alles so wie Herrchen es schon gesagt hat. Kaum das ich zur Terassentür wieder rein war, ging das gejaule los und Doing, Doing, Doing…. war sofort Ruhe. Ich habe 10 min gewartet. Kein mucks mehr. Dann wieder raus zur Terassentür und zur Haustür wieder rein. Hund war noch oben in der Etage. Ignoriert. Einen Kauknochen gepackt, versteckt und gegangen. Beim vorbeigehen an der Terassentür….so ein Mist…. habsch vergessen wieder Einbruchssicher zu verschließen. Also mußte Frauchen noch mal rein.
Hab dann noch bisschen im Regen gestanden es war Ruhe.
Da Frauchen ja dann auch wieder als erstes heimkommt, hat sie eine interessante Entdeckung gemacht. Der Hund rannte nachdem er Frauchen gesichtet hat, sofort die Treppe hoch und holte sich den Kauknochen der noch unbeleckt war.
Den hat Frauchen aber weggenommen. Hier wird nix aufgehoben für schlechte Zeiten. Am nachmittag wird er nochmal eingepackt und versteckt. Die Nachbarn sind nicht da…. also üben was das Zeug hält.
Obwohl Frauchen eigentlich fast immer rückwärts am Hund vorbeiläuft….hat sie nicht das Gefühl das der Hund dieses Ignorieren wahrnimmt. Seit drei Tagen hab ich ihn nur zur abtrocknen angefasst. Dreh meine Runden um ihn Kirre zu machen, bis er Relaxt liegen bleibt. Red nicht mit dem Roki-Hund außer beim üben oder auf der Straße. So richtig beeindruckt ist der Hund nicht davon
Wir werden es schon schaffen.
Die Roki-Eltern
Der Schreck sah’s tief, als der Nachbar mir bein Reifenwechesl so ganz nebenbei erzählte, dass Hund Roki früh schlimmes Theather macht. Wir wähnten uns in Sicherheit, haben immer mal auch andere Nachbarn gefragt. Keiner hat sich negativ geäußert. Nu ham’ wa den Salat und wissen nicht wann und warum es so umgeschlagen hat. Angeblich geht das schon ein halbes Jahr so.
Leider hat der Nachbar auch erzählt, wenn der Roki bellt, so “ruft ihn seine Freundin “, falsche positive Verstärkung, dann wär eine halbe Stunde Ruhe. Nun hab ich fast die Vermutung, das es ein bisschen “hausgemacht ist”. Seit die neue Freundin anwesend ist, verhält sich auch der Nachbarshund anders. Kommt laut bellend die Treppe runter wenn Besuch kommt, öfter wird irgend ein Quietschi im Nachbarsgarten zur “Schreisau” gemacht, naja das hört ja auch Roki und aus vieleicht einmal ist nun eine Manie geworden. Wir wissen es nicht.
Jetzt geht es also wieder los. Jacke an…Schuhe an…Schlüssel in die Hand… Zur Haustür raus….Zuschließen….zur Balkontür wieder rein…Ignorieren, ignorieren, ignorieren. Der Hund hechelt wie verrückt hat Stress …also weiter. Nicht anschauen. Schade ist, dass ich erst Urlaub zu Hause hatte. Vertane Chance zum Üben. All die Zugeständnisse dem Hund gegenüber wieder weg nehmen. Darf niemals nicht mehr allein im Garten liegen. Jetzt werden die Türen zu gemacht. Immer aus der Richtung herzukommen aus der mich der Hund nicht vermutet. Ja, ich bin sauer. Auch dieses Stresssaufen hat wieder angefangen, dass aber erst seit wenigen Tagen. Jetzt müssen wir wieder von vorn anfangen. Aber ganz von vorn.
Leider wissen wir nicht welche Faktoren den Hund aus der Bahn geworfen haben. Manchmal sind wir auch zwei Häuser weiter und haben die Erfahrung gemacht das Roki ruhig ist.
So nach einigen Übungseinheiten kehrt jetzt die Nachtruh ein. Ein bisschen tröstet uns, das am Montag der Trainer kommt und wir unseren mentale Niedergeschlagenheit vieleicht wieder auf ein höheres Niveau bekommen.
Die niedergeschlagene Familie
Frauchen wundert sich am morgen, wo ihre “Männer” sind. Huch, was ist denn das. Die liegen unter dem Tisch…

Komisch ! Wahrscheinlich verträgt nur Frauchen Tee und Kaffee. Alle anderen haut es um!
Ein Blick um die Ecke. Aha…

Männerschmusestunde.
der Roki
hach, wann kommt Herrchen endlich durch die Tür….

… Heh Beule, ich höre das Auto einparken….

…Frauchen kannst das Essen auf den Teller tun, er kommt.
Euer Roki
Frauchen ist ja schon seit Montag zu Hause. Montag lag sie obligatorisch flach- Migräne.
Ab Dienstag war sozusagen Urlaub. Was die nette Kollegin für mich vorbereitet hat, zeige ich euch gleich.

Frauchen hat sie in den Garten geworfen, aber ich habs erwischt.

Um mich dann an die Arbeit zu machen.

Och, ein Quietscheschweinchen. Das mag ich.

Fein säuberlich filetiert und mundgerecht vorbereitet. Spitzbein, Eisbein, Ohren für Sülze, Schnitzel! Isch, der Fleischer, jawohl.

Und eins sag ich euch. Es liegt für kommende Woche noch so ne Rolle da. Da bin ich doch gleich von der Rolle.
Euer Roki
ist total eklig. Heute morgen bin ich zum vorerst letzten mal um 5.00 Uhr aus dem Haus. Was passiert gleich als erstes? Frauchen hat mitten im Gesicht ein riesiges Spinnennetz, schön klebrig. Im Dunkeln ist nix zu sehen. Buahhh. Nach dem Fluch, der eh alle Menschen aus dem Schlaf gerissen hat, schnell alle Sachen abgestreift mit der Hand. Blos keine Spinne mit ins Auto schleppen.
Im Auto dann die unaufhörlichen Gedanken. Ist die Spinne noch im Garten oder krabbelt sie schon irgendwo RAUF!
Es juckt der Kopf, die Arme, der Hals… einfach alles. Aufgeregt schaut Frauchen zu den Seitenscheiben ob da nicht etwa das Monster versucht … die Spinne wird immer größer in Frauchens Phantasie….
Endlich auf Arbeit wird alles untersucht. Nein keine Spinne da. Nur Frauen die verstehen wie Herbstzauber mit acht Beinen auf Frauen wirkt. Nämlich wie ein Gesicht das in die Zitrone gebissen hat.
Und das Ende der Geschichte ist. Frauchen hat nur das untere halbe Spinnennetz zerrissen, den Rest hat Herrchen im dunkeln abbekommen. Mit Spinne! Da er mein Frauchen kennt, hat er alle eingesammelt und an einem friedlichen Ort wieder ausgesetzt.
Eine ist noch da. Isch beobachte Disch!

So sieht unser morgendlicher Herbstzauber aus.
der Roki