Derletzte im Bunde: Luigi

Unser Kleiner großer. Immer am gucken, immer am tippeln, immer in Aktion. Manchmal ein bissel anstrengend, weil Luigi auch immer 150% Aufmerksamkeit braucht.

Katzenfreund ist er nicht geworden. Ja, Beule ist ja auch keine Katze. Beule ist ein Freund von Luigi, was gaaaaaanz anderes. Er hat gelernt Katzen zu lesen. Hier gibt es doch tatsächlich Katzen die greifen Hunde an. Da zieht auch der Kleine lieber den Schwanz ein. Aber eigentlich kann man doch wunderbar hinterher rennen, warum er das wohl nie darf?

Er darf Beule beschnuppern und wenn Beule sich nicht so anstellen würde, könnte er auch in Luigis Schoss schlafen. Wenn Lui in seiner wilden Art angerannt kommt hat Beule gelernt: Gaaaanz ruhig sitzen zu bleiben………………gelangweilt zu gucken………………… wennn alles nicht hilft ……………..Pfote heben…………………Schwups schon macht Lui sich klein.

Silvester ist wunderbar mit diesem Hund. In den Abendstunden sind wir raus gegangen und da wurden ja schon die ersten Raketen für die Kleinen Kinder gezündet. Luigi schaut zu und bleibt entspannt.  Beliebt sind beide hier weil sie nie Bellen. Luigi hat zu wenig geübt. Ganz selten das er mal Wuff sagt.

Auch vom Zaun an dem selbstverständlich auch andere Hunde vorbei gehn, lässt der Kleine sich abrufen. Da er ja immer alles mit Tempo macht, geht beim Bremsen auch immer die „Hinterkarre“ runter zum bremsen. Das sieht immer lustig aus. Kurioserweise haben wir hier eine junge Briardhündin die jetzt ein Jahr ist und Henriette heißt. Mit der kann man schön düsen, genauso ein Wildfang.

Zerrspiele, Suchspiele, Bällchen werfen, Nüsse schreddern, Holz häckseln ist alles was für Luigi. Konzentration ist das was wir immer üben müssen. Drum gehen wir immer mal zu den Ziegen. Da kann man gut üben und diesen Ziegen sind Hunde vertraut. Die bleiben auch am Zaun stehen.

Da geht sein kleines Herz auf. Und wenn Herrchen da ist. Ein Herrchen Hund, eindeutig. Er himmelt ihn an.

Luigi ist ein guter Aufpasser. Es entgeht ihm nichts. Er schlägt kurz an: Also Igel / Katzen und sonstige Besucher, bitte Zoll bezahlen !

Luigi hat irgenwie keinen festen Platz zum Liegen, so wie Roki. Irgendwie ist ihm alles zu warm. Er liegt lieber da wo es kalt ist. Auf den Fliessen.

Mit Kindern kann Luigi auch gut. Stundenlang spielen und auch ganz sanft. Sehr gut. Diese Grundbegriffe versteht er alle:  Sitz, Platz, Decke, Nein, Pfui, Ja, Halt, Hinlegen, Straße, Zurück, Super.

Komisch: Wir haben nie „Hier“ mit Ihm geübt. Das kann Roki gut. Naja, wir können ja noch genügend lernen.

Fressen ist ein Thema:  Man geht zur Futterschüssel hin und schaut enttäuscht rein und geht wieder. Obwohl auch immer Nassfutter dabei ist, ist er mäcklig. Nur am Wochenende gibt es Fleisch. Das wird immer gespachtelt. Ohne Ausnahme.

Und Hundekekse. Da weiss der Kleine ganz genau wie gebettelt wird. Blick zu Frauchen…..wenn die doof guckt……… schnell zur Decke……………..brav hinsetzten und schon kommt das Schlaraffenland angeflogen. Roki ist manchmal Ballaballa: Er hat vergessen das auf seiner Decke auch das Schlaraffenland angeflogen kommt. Aber er bekommt ja eh Sonderbehandlung.

Laptop zuklappen ist ein Zeichen des Aufbruches: Schnell zur Tür rennen und rumdrängeln. Wir lernen grade das man sich ablegt, damit die Leinenträger sich in Ruhe anziehen können. Luigi weiss auch das man nicht so einfach aus der Tür raus rennt. Schön hinsetzten und warten bis ein Zeichen gegeben wird. Aber dann, gibt er Gummi!

Leinenführigkeit: Ja wir werden geführt. Er ist immer so überdreht das es erst mal eine Ansage geben muss, dann geht es gut. Unser tägliches Übungsprogamm. Da wird uns ordentlich warm. Wenn wir Gassi gehen dann ist Luigi so ungeduldig das er anfängt zu tippeln, so als wenn er springen würde. Manchmal sieht er was nicht da ist, am schlimmsten, wenn die Haare nicht hochgebunden sind.

Zweimal die Woche wird Luigi abgeholt. Das Arbeitsleben hat uns im Griff und wir mussten und wollten einen Ausweich für Luigi finden. Manchmal auch mehrfach in der Woche. Da hat er Auslauf und Tobefreunde und lernen muss er dort auch. 

Und hier ist er, der Herrchenhimmelhund.

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Immer noch:Herrchenhimmelhund.

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Spring ins Feld.

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Luigi hat sich prima entwickelt. Ein ganz lieber Wildfang. Da wo er gerade springt, ist ein Betreutes Wohnen. Die Herzen der Damen haben beide Hunde erobert. Da kommt bei so schönem Wetter schnell mal ein Rufen und ein Schlaraffenland.  Supi. Auf der Strasse werden natürlich beide Hunde mit Namen angesprochen. Ja! So ist es.

Bis bald:

Euer Luigi

 

 

4 Gedanken zu „Derletzte im Bunde: Luigi“

  1. Huhu,
    Ich lese von einer einjährigen Henriette? Kann das Pepsis Schwester sein? Heißt die Mama Swadesh? Ich würde so gerne Bilder sehen, ich habe leider keinerlei Kontaktdaten der Geschwister.

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