Der (komische) Sommer

Der Sommer kam so schnell wie der Frühling: zu früh und viel zu intensiv. Jeder hat Vorlieben: Das erbarmungslose Brennglas vom Himmel ist nicht meins, auch Luigi flüchtet dann konsequent in den Schatten.

Anders war dieses Jahr, das nach 10 Tagen Sonne eine Verschnaufpause folgte – und das half den Pflanzen, den Tieren und auch den Menschen.

Kompostbewohner

Unser Kompost wurde umgesetzt und es war ordentlich Leben drin. Zudem haben wir ja neben der Bienenweide ein Holzregal mit Altholz, was regen Zuspruch bei unseren neuen Gartenbewohnern fand: Die europäische Holzbiene zog ein, ein mächtiger Brummer, schön anzusehen und mit beeindruckendem Gebrumm.

Europäische Holzbiene

Die ersten Falter erschienen und das ging den ganzen Sommer so in Wellen weiter

Die ersten Falter sind da

In den Morgen- und Abendstunden genoss unser Wildfang die Wiese und ließ seinen Blick schweifen. Und das Teichwasser ist das beste Wasser das man Saufen kann. Vielleicht liegt das auch daran dass ihm die Fische fast ins Maul schwimmen…

Frisch gekämmter Luigi

Und was soll ich sagen: Er versucht nicht ins Wasser zu steigen, er ist einfach nur lieb. Die Fellpflege übernimmt – bis auf weniger Momente – immer Luigi‘s Frau Chen. Wenn es so warm ist, dann sinkt seine Geduld rapide.

Im Frühsommer fing unser Gartenteich wieder an zu kippen. Mehrere Tage hintereinander mit Temperaturen über 32 Grad lassen jeden Überschuss an Nährstoffen sofort das Algenwachstum explodieren. Die Lösung: Mehr Pflanzen, schwimmende Inseln (bepflanzt) und ein größerer Filter. Das half wirklich gut und nach einer Woche war das Wasser wieder glasklar.

Damit wir Menschen uns auch ein bisschen abkühlen können wenn die Sonne vom Himmel brennt, entsteht jetzt eine geschützte Sitzecke mit einem kleinen Abkühlbecken. Ringsherum haben wir neu gepflanzt, auch einen größeren Baum im mittleren Teil des Gartens haben wir gesetzt. Der Bienenbaum (Stinkesche) soll mit der Trockenheit gut klarkommen. Gewachsen ist er sehr gut, er hat 60cm in 5 Monaten geschafft. Rund um die großen Bäumen ist die Wiese vollkommen intakt, auch nach der Hitze.

Rasenkante zum „bremsen“ bei Regen

Und damit das Wasser wegen dem Gefälle nicht immer nur wegläuft haben wir angefangen kleine Terrassen und Mähkanten einzubauen, so dass die dahinter liegenden Pflanzen davon partizipieren können. Nach solch‘ starken Regenfällen (manchmal >35 Liter je qm) blühen explosionsartig unsere Blumen.

Die 2. Generation der Bienenweide
Klatschmohn – nichts für die Vase
Unsere Blaubeeren blühen
Hummel finden bei uns immer etwas

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