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Weihnachten

Ein wirklich rasantes Jahr nähert sich dem Ende und wir sind froh, dass wir alle gesund sind – allen voran unser Kater Beule. Wir wollen uns nicht beschweren, Arbeit hatten wir mehr als wir leisten konnten und oft hatten wir auch Glück. Glück – was ist das? Naja, das wir nur wenig unter dem Hochwasser im Juni leiden mussten, das die Bremsen und das Fahrgeschick gelangt haben um nicht vom träumenden LKW-Fahrer zermatscht zu werden, das unsere Kirsche dieses Jahr reichlich Früchte trug, die Wunderblumen von Trudy so wunderbar geblüht haben, die Hundekrimnitzer unseren zwei Rabauken betreut hat damit wir Urlaub machen konnten, Stefan für soziale Abwechslung am Freitag gesorgt hat, uns die schönen Bilder von Mandy an Erlebtes erinnern, die Familie hinter uns steht, wir wirklich ganz tolle und verlässlich Freunde haben… Es gäbe noch soooooo viel aufzuzählen und bestimmt habe ich die Hälfte vergessen. Das sind an sich Geschenke genug. Und Weihnachten ist gefühlt immer dann, wenn wir anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten und sie glücklich waren.

Wir wünschen allen Lesern und Nichtlesern eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit.

Liebe Grüße von

Roki, Luigi, Kater Beule, Bettina und Uwe

die Hundekrimnitzer

Arztbesuch

Es gibt sicher nur wenige Fellnasen, die mit großem Elan das Wartezimmer stürmen und es nicht erwarten können ins Sprechzimmer herein gelassen zu werden um dann von allein auf den Behandlungstisch zu springen:

Luigi ist so ein Kandidat, er ist ruhig, neugierig, völlig gelassen beim rasieren und spülen der Wunde. Er hatte sich scharfkantige Sämereien zwischen den Zehen des rechten Laufes eingetreten. Und die wollte er mit unaufhörlichem herumgelecke selbst entfernen…

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Aber nun ist es halbwegs geschafft, Luigi nimmt tapfer Tabletten und die Geschwindigkeit des herunterschluckens nimmt zu mit dem umgekehrten Quadrat zum Abstand zu Roki. :mrgreen: (und so leckere Wurst würde Roki auch mit Tablette herunterwürgen….)

Einen Tag später nach einer ruhigen Nacht war die Pfote wieder nassgeleckt:evil:.

Ha, Frauchen hat noch mal untersucht und aus der Pfote eine 1cm Granne rausgeholt.

Der Dok war für einen Verband.

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Trostkäse….muss sein für den tapferen Kleinen.

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Grüße aus der Krankenstube von

Beule, Roki, Luigi und den Leinenhaltern

PS: Roki macht für Futter mittlerweile alles. Der Kleine hat noch nie Hunger gehabt, der untersucht und Tabletten sind BÄH.

Gehacktes vom Datengrill

Guten Morgen Zusammen,

sicher habt Ihr Euch schon gefragt: „Was ist da los? Keine Beiträge mehr…?“ Tja, ein paar Datenrowdys haben unsere Webseite überfallen und böse Dinge untergeschoben. Und ganz nebenbei geht ja auch das sonstige Leben weiter, so das Frau Chen warten musste bis der BlauBär hier mal die Bits neu gestapelt hat.

Nun denn, weiter geht’s im schnellen Lauf… Ach ja, schneller Lauf: Wir haben eine Menge Bilder und das nicht nur vom aktuell sehr schnell fließenden Wasser. Es geht also weiter und wir werden Stück für Stück die wichtigsten Bilder auf die Seite bringen.

Roki, Luigi, Beule & die Leinenhalter

Leinen los !

…heißt es auf See und ja, bei uns auch – zumindest früh am Morgen, wenn Herr Chen seine Runde dreht. Nicht nur das Leinen ja Grenzen sind, nein, sie sind manchmal auch Auslöser von Ungemach aller Art. Mal hat die Fellnase einen Impuls (und Herrchen nicht unter Kontrolle) zum rennen und mal gerät der Zweibeiner in’s Straucheln und der Hund wird gezerrt. Also Leinen los – Roki kann ohne Leine los…

Wie auch immer, früh darf Roki immer seinen Kurs bestimmen und hat besonders bei den Minusgraden und dem Schnee doppelte Freude. Er schnüffelt im Schnee, sucht kleine Leckereien und rennt einfach nur aus Lebensfreude. Autos lassen wir vorbei und Menschen sind sowieso langweilig.

Also stapften wir Beide so durch den dämmernden Morgen und da kam „Husch !“ eine Katze aus der Toreinfahrt gelaufen, nicht schnell, aber mit einer gewissen Eile. Und dann kam „auf spitzen Füßen“ Herr Fuchs hinterher gestiegen! Und Herr Roki? Der wollte dem Fuchs hinterher – aber schnell !

Wie bei der Fußball-WM im Endspiel sah Herrchen seine letzte Chance in einer Möglichkeit: ein beherzter Hechtsprung und der Hinterlauf von Roki war mein!  Ja, er hat mächtig protestiert und ja, die Nachbarn haben geguckt und gelacht. Aber Roki blieb da und ich war heilfroh. Zum Glück lag heute keine Matsche auf der Straße, sondern ganz sauberer Schnee – und damit tat es dann auch nicht weh.

Das verdutzte Herrchen mit dem eingeschnappten Roki

Ein dominantes Treffen

Es gibt wunderbar Tage, an denen passt alles super: Das Frühstück war erquicklich, die Sonne lacht vom Himmel und es ist trocken – super Voraussetzungen für einen gelungennen Spaziergang mit unseren Fellnasen.

Also: Auf geht’s – ab in die Nassau bei Weinböhla. Der Meißner Dom scheint zum greifen nah und viele andere Leinenhalter sind auch schon unterwegs. Wie immer ist Luigi „unter Strom“ und geht deshalb die ersten Meter an der kurzen Schleppleine. Roki hat ein bissel Pech, denn er hat Flitzekacke (hat wohl das Nassfutter nicht vertragen) und quält sich alle 50m mit seinem aufgeregten Verdauungstrakt.

Indes nahte von hinten ein Mann mit einem Hund, ebenfalls an der Schleppleine. Als beide Spaziegänger bis auf 20m ran sind erkenne ich, dass es ein Windhundmädel (es war auf jeden Fall kein Mops ;-))  ist. Eingepackt in ein fettes Gurtwerk läuft sie auf Luigi zu. Und der läuft freudig los und fordert sie zum Spielen auf….

Was dann kam fand ich persönlich ziemlich skuril – Frauchen hat es sehr beschäftigt (und geärgert): Wie Rumpelstilzchen springt der Mann vor seiner Hündin herum und gestikuliert wie wild mit Füßen und Händen: „Hau endlich ab! Und hör auf zu dominieren!!!“ Das Ganze mit ca. 120dB, so dass Frauchen in 20m Entfernung dicht dabei war. Das Hundemädel wollte spielen, wollte kommunizieren – aber er ließ sie nicht. Verängstigt und vollkommen unsicher stand sie da… Zur Krönung kam Roki noch dazu, also musste ich beide festhalten und den Spezialisten für Dominanz vorbei bitten. Zum Glück kennt Luigi das Kommando „Hör auf zu dominieren!“ nicht. Dafür kennt er das: „Räume endlich Dein Zimmer auf und putz Dir die Zähne.“ (das ist kürzer und klarer im Satzbau :mrgreen:)

Auf dem weiteren Weg gab es dann noch eine B:mrgreen:egegnung und es lief dann noch „besser“:mrgreen:: Er beugte sich aggressiv nach vorn und drohte wild fuchtelnd und brüllend unserem Roki… Aber der war nicht so dämlich und blieb ruhig – die vergangenen Jahre haben positive Spuren hinterlassen.

Es ist für mich kaum zu glauben, wieviele Leute sich so daneben bewegen und sich auch noch im Recht fühlen. Und meine liebe Frau formulierte es so: „Wegen einem „Daneben-Menschen“ (sie hat es klarer ausgedrückt, aber hier lesen ja auch Kinder) nehmen alle Anderen ihre Hunde an die Leine – und ordnen sich quasi unter. Wie traurig.“ 

Euch ein schönes Wochenende,

Roki, Luigi & Beule

Wildfang

Ihr kennt doch bestimmt den Begriff, oder? Also für Roki könnte das ja glatt zutreffen, aber da würde Dorffang oder Straßenfang treffender sein. Und „Lutschi“ – wie ihn viele ob des Namens auch nennen – ist ja über jeden Zweifel erhaben.

Samstag, 7:00 Uhr in Deutschland, die Sonne quält sich über den Horizont und hüllt Alles in ein warmes gelb-rotes Licht. Das Schloss Scharfenberg ist gut sichtbar, letzte Nebelschwaden werden von der Sonne „weggebrezelt“.

Wir sind an den Aroniaplantagen eine große Runde drehen, damit Luigi viele Begegnungen mit großem Getier hat. Dazu gehören u.a. Schafe eines nahen Hofes, welche regelmäßig einen Tripp auf die schöneren Wiesen unternehmen – ob das „erlaubt“ ist wissen wir nicht, aber sie kennen den Ausgang am Zaun.

 Ein Stück weiter stehen zwei Jungbullen, welche besonders Roki schon mit Ehrfurcht kennengelernt hat. Das Interesse an den Zwei schwand mit der Entfernung zu ihnen, das waren ja Riesen gegen die Hunde…

 

Luigi interessierte sich mehr für die Verdauungsprodukte als für die „Riesen“. Und die zwei Jungbullen versteckten sich komischerweise auch immer abwechselnd hinter dem „momentan Mutigeren“. :shock:

 Und dann kam’s: Roki rannte wie vom Affen gebissen voll Schuss über das Feld, abrufen zwecklos – 100m, 200m, 300m… Plötzlich blieb der Roki-Punkt stehen: Es war doch bloß ein Mensch auf Inlinern im weißen T-Shirt und kein Reh-Popo :twisted: 

Also mal umgeguckt …und… wieso haben sich meine Menschen so weit von mir entfernt? 180° Drehung und wieder volle Kanone zurück. Die Leinenhalten waren stolz das alles gut ging.

Von dem Wildkaninchen brauchen wir eigentlich nur am Rande berichten, weil es keiner der Beiden gesehen hat – bloß gut. Der Hase suchte einen sicheren Unterschlupf vor den Bussarden in der Luft.

 

Und Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich (in Zügen) oft: Am Nachmittag waren wir an der gleichen Stelle unterwegs. Unser übliches Versteckspiel in der Aroniaplantage mussten wir abbrechen, weil die Zwei anstatt uns einen anderen Menschen gefunden hatten – und dessen Zweibeiner: Emma. Die kannte Roki noch aus seiner ersten Schule.

 

Und wieder war es Roki: Die Nase geht hoch, die Ohren nach vorn – und ist weg…. Nach 20 Sekunden kommt er aus der Aroniaplantage mit erhobenen Haupt und Frauchen ruft „Ach neee! Das kann doch nicht war sein!“ In der großen Klappe trägt ein großes Stück Schaf. So 50 x 30 cm. Den Ekel im Gesicht ,die Strirn in Falten gelegt…. wie gibt das ein  Herr Roki wieder her? Offensichtlich ein Kadaverrest – das Fell lag an mehreren Stellen in der nächsten Reihe. 

Frauchsen zu Roki: „Ja super hast Du das gemacht. Leg’s hin – das brauchst Du nicht mehr.“ Und Roki gehorcht und lässt das Teil tatsächlich liegen.  Geht mit den Leinenhaltern mit als wenn nichts gewesen wär! Ja gut, er hat sich noch paarmal umgedreht, hat aber lieber den freudlich auffordernden Worten gehört! Ist das nicht Klasse!

Schon einen Tag zuvor hatte er eine Maus auf einem Waldweg gefangen und sie dann auch wieder abgelegt. Vorbildlich!

Nicht gefressen! Ist das tatsächlich ein Strassenhund?

Nach der Aufregung ging es in einem weiten Bogen zurück zum Auto. Ganz plötzlich ruft Frauchen: „Halt Luigi fest! Rehe!“ Und wie der Teufel so will: Andere Spaziergänge hatten in ca. 300m Entfernung mit viel Krach 3 Rehe aus ihrem Versteck getrieben und die rannten mit Mordsgeschwindigkeit ca. 50m vor uns über das Feld in Richtung der Plantage.

Luigi wollte gleich mitrennen und musste „Impuls-technisch“ gedrosselt werden. Roki war auch interessiert, allerdings hing seine Zunge schon fast bis auf den Boden wegen der vorherigen Erlebnisse.

Und das alles an einem Tag. Selbstverständlich hatten wir am Nachmittag keine Kamera dabei. :| So ein Pfeffer auch….

Euch noch einen schönen Sonntag wünschen

Roki, Luigi und seine Leinenhalter

 

Der achte Welpentreff 1 – Summer in the City

Heute Morgen sind meine Strippenzieher wieder wie absolute Anfänger losgefahren: Saufnapf vergessen, Mütze gegen die beißende Sonne vergessen und Blaubär fährt erst mal voll cool falsch in Richtung Hafen – Frauchen hat’s gleich gemerkt…

Auf dem Programm stand ja heute ein Besuch der Stadt, aber nicht nur zu Fuß – sondern auch per Straßenbahn und mit dem Fahrstuhl. Leider waren nicht so viele Teilnehmer dabei: Um nicht zu sagen – die Härtesten (und Liebsten).

Los ging es mit der Straßenbahn vom Bahnhof Mitte in Dresden mit der „10“ zum Postplatz. Herrchen konnte den Automaten wieder nicht bedienen und brauchte einen Berater, so dass wir vor Anbruch der Nacht noch losfahren konnten.

Die Fahrt war echt easy und nichts Beängstigendes für einen Kerl wie mich. :grin: – Und ja, alle anderen Wauzis waren auch entspannt. Für Frau M. und Stefan „echt langweilig“.

Danach ging es zu Fuß bis zur Zentrumsgalerie. Vorher noch ein paar schicke Bilder vor den Blümchen – naja, für die Mädels mach ich das gerne….

Und dann waren da noch die Fontänen am/im Springbrunnen – das war ungewohnt und als Trinkwasser nicht gleich zu erkennen. Komischerweise waren Alle irritiert.

Der Fahrstuhl brachte uns dann auf’s Dach. Hier durften alle herumtoben und sich ein bissel entspannen. Die M. und Herrchen tuschelten so leise… das selbst ich nichts verstand – und ich habe echt große Löffel. :cool:

Und weil Frauchen ja durch ihre Erkältung echt schlecht hört und es nur langsam besser wird, da  hab‘ ich aus Mitgefühl einige Verhaltensweisen übernommen: Also ich rede etwas lauter und vordere das von meinen Mithunden auch ein.

Luigi: „Lotti !!“

Lotti: „Jaaaa!“

Luigi: „Findest Du das meine Beine zu kurz sind?“

Lotti: „Nöööö. Alles schick !“

Luigi: „Was ?  Bell doch mal lauter, ich verstehe nur die Hälfte!“

….Auha !!!! Ein Steinchen hat gepiekt !

Im Gänsemarsch eroberten wir die Prager Straße und dort jeden Brunnen – aber nicht wir machten den großen Blödsinn.. Hi, hi, hi… das waren „Andere“ :mrgreen:

Und da gibt es eine Menge Spatzen und Tauben… die wollten nicht in meine Gusche fliegen, also wollte ich selber los – aber Herrchen ist ein Spielverderber vom Feinsten, lenkt mich ständig mit Leckerlies ab…

Durch den Hauptbahnhof – mit vielen Menschenbeinen – ging es dann zurück.

Als wir aus dem Bahnhof raus waren gab es noch eine „Mutprobe“: Einmal über das Gitterrost der Tiefgarage und dann über den Lichthof – da ist es ganz schön tief (ca. 15m tief) – aber wass soll’s, für Frauchen mache ich das gerne. ;-)

Und alle waren froh als wir wieder am Parkplatz waren, denn nun konnten wir ohne Leine toben. Nur warm war’s, aber Pennen kann ich zu Hause. Lotti hat bestimmt Halsweh vom rumbrüllen….

 

Liebe Grüße von Luigi und seinem coolen Bruder Roki (der ihn immer beschützt wenn wir unterwegs sind) und „Nerv“-Kater Beule

 

Der siebte Welpentreff 2 (für Stefan)

Also ehrlich: mit „damals“ 17 Wochen ist mein kleiner Schei..er, ääähh,  Bruder Luigi schon ein ziemlich geschicker Bursche: Er erzählt seinen Kumpelinen und Kumpels von einem „Glücksloch“ am Elbufer – wer sich da reinsetzt, der bekommt einen riesen Knochen geschenkt. Aber in Wirklichkeit hat er die Ablenkung genutzt und ihre Nasen geklaut !!!

Mädels fallen auch drauf rein – von wegen Bauchgefühl …tssss

Und hier sind die nächsten Kandidaten: Her mit Euren Riechern – was „Manche“ für einen großen Knochen alles machen – sogar rumkloppen :mrgreen:

Und so ging es immer weiter, reihenweise bekam er sie Alle….

Habt Ihr gesehen wie sich Luigi von der Seite bedient? Als er Ihnen erzählte, dass er Ihre Nasen weggenommen hat und er sie gleich an die Fische verfüttern wird haben alle gedacht: „Ach lass den quatschen, der Spinner..!“  :twisted:

Und erst viel zu spät merkten sie, was sie verloren hatten. Und suchten nach dem „Nasenfänger“ von Dresden…

Da ist er !!!! Los, sagt den Anderen Bescheid – gemeinsam fangen wir ihn !

„Mist“, denkt Luigi und rennt so schnell er kann….

Und wenn nicht gleich ein Wunder passiert…..

..dann passiert… NIX !!! Weil seine Kumpels ihn gut leiden können und Luigi eben nicht so toll schwindeln kann :lol:

 

Liebe Grüße vom „Großen Bruder“ Roki

 

Der 3. und 4. Tag

Meine Leinenhalter haben es sich ja selbst ausgesucht: Das erste Wackeln von Pupsi (Pupsi deshalb, weil er nicht so aussieht oder so klein ist – nein, weil er es so oft macht und wir viel lüften müssen. Zum Glück ist jetzt Sommer.) und schon springt Herrchen in seine Sachen und tappst mit Luigi im Arm die Treppen runter – das ist so ab 2:30 Uhr  :lol:

Also erst mal das erste Mal Pippi machen und ein Häufchen (also ehrlich: es ist eher ein Berg) und danach weiterschlafen. Ich, der Herr Roki und Chef im Hause, stehe erst zum Frühstück auf und interessiere mich auch nicht für das Gejammere vom Kater. „Miau, Miau, Miau, Miau – Ich will raus! Ich will raus! Ich will raus!“ 

Um 7:00 Uhr waren die Strippenzieher mit Luigi im Büro, Premiere gewissermaßen. Zuerst die automatische Tür: Langweilig! Dann kommt der Fahrstuhl: Entspannt, aber Langweilig! (so nach dem Motto: „Warum soll ich dagegen sein? Mir fällt ja doch nichts beseres ein.“)

Dann das große Büro: Fremde Menschen, alle brav auf Abstand und mit Respekt, alles riecht anders und macht Geräusche… Frauchens Büro riecht nach zu Hause und Roki war auch schon da, das riecht der Kleine sehr wohl. Die Box hat er gleich angenommen und dann auch relaxt im Büro geschlafen.

 

Und schon kam die nächste Station: Eine Gassi Runde im Grünen. Aber was ist das? Die Leinenhalter führen Buch über seine Ein- und Ausfuhr! Damit sie wissen, ob „alles“ regelmäßig ist – tsss – das haben ’se bei mir nicht gemacht. Aber ich war ja schon groß und war nur ein unsicherer Kandidat.

Jetzt bin ich Oberlehrer und viel sanfter seit gestern. Außerdem beschütze ich den Kleinen vor anderen Ungeheuern und sehe ihm seine unkoordinierten Bewegungsabläufe gerne nach. Und wenn ich mit Luigi zu Hause mal alleine bleibe (Ha, ha, ha: Ich weiß ganz genau das die Leinenhalter vor der Tür Lauschen!), dann bin ich ihm ein entspanntes Vorbild. Wenn die Tür dann wieder auf geht, dann stehen wir beide dicht beieinander.

Am Nachmittag zur rechten Zeit (Ihr wisst schon: das „Protokoll“) waren wir das erste Mal zu viert auf unser Moritzburger Wiese. Luigi war völlig übermotiviert und kämpfte das Gras nieder und rannte Roki um die Nase, forderte ihn zum Spiel auf und Herr Roki ist sehr, sehr entspannt. Die Bilder sprechen für sich, oder?

Und zwischendurch und nicht erst am Abend wird geschlafen, bevorzugt auf dem Rücken. Zusammenfassend war es ein glücklicher Tag.

 

Übrigens : Decken braucht der Kleine nicht, am liebsten auf den Fliesen oder auf dem Laminat.

 

Roki, Beule, Luigi und die Leinenhalter

 

 

 

 

Merry Christmas / Frohe Weihnachten

Manchmal dreht mein Frauchen durch und freut sich wie verrückt über mich. Ich kann nicht immer erkennen warum, macht nüscht.

Sie ist glücklich. Aber das sie mir sowas antut. Nur weil sie denkt ich bin ein Engel!

 

Liebe Weihnachtsgrüße und habt alle eine

schöne Zeit

bis wir uns wieder hören, lesen oder schreiben.

Euer Roki, Beule und die Menschen

It’s christmas time

When the postman 3 times rings…. and Roki gets a lot of postcards and letters – then is christmas time  :lol: (Wenn der Postmann 3x klingelt… und Roki viele Postkarten und Briefe bekommt, dann ist es Weihnachten.) 

Our imp sent Roki & Beule a large package (very, very large). And tonight was unpacked the package. First take out the packing paper. (Unser Wichtel hat Roki & Beule ein großes Paket geschickt – ganz, ganz groß. Zuerst muss das Packpaier raus.)

 

 

Now the first gift (Und jetzt das erste Geschenk):

 

Gifts you must open up :mrgreen:  (Geschenke muss man aufreißen.)

 

Look, Beule is curious.. (Guck, Beule ist neugierig..)

 

Beule loves the scent… and Roki is impatient:  Tear open !   Tear open !  Tear open ! (Beule liebt den Duft…und Roki ist ungeduldig: Aufreißen! Aufreißen!)

 

 Very lavish presents – really ! (Großzügige Geschenke – wirklich !)

 

And in the end are all happy together.. (Und zum Schluss sind alle glücklich zusammen..)

Many, many thanks to Tommy, Tama-Chan, Sei-Chan, Bibi-Chan, Gen-Chan, Vidoc & Virgininie

Your Roki, Beule and Family

 

PS: Den Rest könnt Ihr selbst übersetzen ;-)

Die Begegnung

Der heutige Morgen begann so wie der gestrige Tag geendet hat: irgendwie blöd. Roki hat weniger von Frauchen und Herrchen, weil Frauchen viel Arbeit nachholen muss und Herrchen bekam gestern Abend den Anruf das „Land unter“ sei.

Zuerst wird Herrchen wach und denkt so: „Ganz schön hell für 4:30 Uhr…, mal gucken wie spät es ist.“ Und da stand es fest, der Blick fiel auf die Uhr und Herrchen erschrak: schon 5:45 Uhr ! – Also raus aus dem Bett, waschen, anziehen, schnell einen Kaffee angesetzt und eine Kleinigkeit gegessen. „So ein Pech aber auch!“ dachte sich Herrchen, der seinen Zeitplan schon davon fliegen sah. Also den Kaffee in die Thermostasse und ab auf die Strasse.

Es geht nach Weisswasser, über die A4 und dann die B156. Kurz hinter Commerau passiert es: von links kommt etwas angerannt, es ist nicht gleich zu sehen was es ist, aber ich steige schon mal voll auf die Bremsen und dann sehe ich ihn: ein Wolf. ….ich stehe und starre ihn an und er guckt was ich mache, wird unsicher und läuft ein Stück von der Strasse weg, vielleicht 30m. Dann dreht er sich um und beobachtet mich.

Bei mir hat jemand den Panik-Knopf gedrückt, denn ich versuche verzweifelt meinen Fotoapparat aus der Brusttasche der Jacke zu ziehen – nebenbei habe ich den Warnblinker angemacht und die Scheiben runter gefahren. (ich stehe auf dem Seitenstreifen) Während dessen läuft der Wolf immer weiter zurück Richtung Wald, dreht sich dabei immer wieder um. Inzwischen fahren eine Reihe von Autos an mir vorbei, die nicht gerade zur Entspannung der Situation beitragen… Das Bild ist zum Schluss verwackelt und unbrauchbar.

Aber das Gefühl im Bauch – das bleibt. :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Also war es alles in allem richtig gut das ich verschlafe habe und ich habe eine Erfahrung gemacht, die ich in meinem Leben nie zu machen glaubte.

 

Ein glückliches Herrchen