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Fauchende Fahrradschläuche

Heute war es irgendwie anders: Mein Frauchen schläft lange und mein Herrchen geht ohne MICH aus dem Haus :neutral: …Grübl….grübl… Tierarzt? Tierpension? Was is’n los? – Rollentausch !

Früh war mein Frauchen mit mir durch die Hügel im Wald steigen… Hhmmm, aber sie war ziemlich schnell weg… Aber mein sonst so später Leinenhalter war ganz zeitig zu Haus :grin: 

Es ging an den nahen Teich und dann immer am Bach lang, schön kühl, immer ordentlich zu saufen und „Öktschen“, ähh Action ! Wir laufen so traumtanzend am Ufer entlang, als uns plötzlich zwei Fahrradschläuche anfauchen ! Echt ! Einer fiel in’s Wasser (war wohl die Luft raus) und einer wollte mir an die Nase – da bin’sch stehen geblieben und hab die Großklappe genau angeguckt :mrgreen: Wie Ihr sicher schon ahnt, waren es zwei vorlaute Ringelnattern, aber ordentlich groß – ca. 1,20m vielleicht auch ein bissel mehr. Mein Cheffe wollte unbedingt noch Bilder machen, aber die ollen Nattern wollten nicht warten… (Frauchen würde sagen: „In der Zeit bis Du endlich fotografierst, da hätte ich sie per Hand gemalt“)

Egal, wir haben dann noch zwei Dutzend Steine umgedreht, aber alle wurden nur von unbedeutenden Kreaturen bewohnt, die fanden mal nicht unsere Beachtung. Und dann kam wieder die: „Och der Arme! Was hatt‘ a denn gemacht??“ …Na das ist beim Fressen des Löwen passiert… (dat nervt)

Und Roki hat fast alles richtig gemacht mit dem dicken, kläffenden Dackel. Den Hang zum Vordrängeln muss er sich noch abgewöhnen, wenn ihn jemand anpöbelt.

Euer Roki,

der sich zu Weihnachten eine Flöte zum Schlangenbeschwören wünscht

Ein anstrengender Tag..

..für Frauchen, eigentlich ist das ja jeden Tag der Fall, aber heute: Stress als Hochkonzentrat. Privat, Dienstlich, Tierisch… Und ich armer Roki (OK, arm ist untertrieben) „musste“ zewi mal Gassi VOR dem abendlichen Fresserchen ERTRAGEN. Erst mit Frauchen, die war auf 180, äh 280 und dann kommt Herrchen, viel zu spät und nötigt mich zur nächsten Runde weil er  nicht weiß, dass ich schon gelaufen bin.. Dabei hätte er an der am hängenden Zunge sehen können was los ist..

Und dann endlich: es fing wieder an zu regnen :???: …tolle Wurst ! Ja und dann kam Anton, mein „Spezi“ und wir haben erst mal das Viertel zusammengebrüllt :grin: Nachdem wir 3m Abstand voneinander hatten, ja da ! Da haben wir uns hingesetzt und unseren Herrchen gelauscht. Und die wollen uns ohne Leine auf die Wiese schicken… Frauchen wird sicher „begeistert“ sein.

Und der blö…, äh liebe, neiu nervige Kater fliegt regelmäßig um 4:30 Uhr aus dem Zimmer, weil er wie eine Schallplatte „Miau“ macht – nur dass sie Schallplatte einen Sprung hat und das „Konzert“ ständig wiederholt.

Ach… und trotzdem haben wir gemeinsam die Eispackung ausgeleckt und kuscheln alle wieder :oops:

KamiRoki

Was riecht nach Teich, ist aber eigentlich wasserscheu und ist noch nass im Unterfell? Na…? Rischtisch: ROKI !

Am Spitzgrundteich, Frauchen steht nichtsahnend am Ufer, als ein hübscher Enterich 3m vom Ufer entfernt landet. Bevor Frauchen erschrocken sein kann oder irgend etwas unternehmen kann: SPRUNG… PLATSCH – der bisher immer total wasserscheue Roki versucht eine Ente zu haschen !

Frauchen kann es nicht glauben. Roki hat es bis ans Ufer geschafft, trotz des fehlenden Antriebs… Als mir die Geschichte brühwarm am Telefon serviert wurde konnte ich es nicht glauben und war ziemlich traurig, dass ich nicht dabei gewesen bin – an dem Tag, als Roki eine Wasserratte wurde….

Cooles Frauchen

Gestern sind wir kurz vor dem einsetzenden Regen noch mal schnell in den nahen Spitzgrundwald aufgebrochen, durch den sich die Lockwitz ganz romantisch den Weg durchs Tal bahnt. Und wem laufen wir quasi vor die Pfoten? Einem jungen Setter-Mix… er war ganz ruhig, lief aber schnurstraks auf Roki zu. Und Herrchen hört nicht, lässt die Leine nicht los und provoziert damit, dass Roki in die Leine steigt. Naja, und dann: Leine los, „schnapp“ – „bell“ – „motz“ – der reife Herr bekam langsam Angst um seinen Schützling und hebt die Hand gegen Roki. „Grrrrrr“ antwortet Roki – da sind wir dazwischen gegangen: Frauchen total gelangweilt: „Roki – AUS, komm mit“ . Und Roki geht mit 😉

Vor einem Jahr war sie nicht so taff, aber jetzt hat sie den „Blick“ für die Situation und weiß die Situation zu moderieren. Das nächste Treffen wird ganz entspannt. Wieder ein Stück weiter.

Roki vertraut seinem Frauchen. Und Herrchen ist einfach nur stolz – auf seine Frau.

Am Abend

…ist Roki immer körperlich so fertig, dass er – einmal reingelegt – aus seiner Schlafstelle nicht mehr rauskommt. Welche Verrenkungen beim schlafen so fabriziert werden, ist manchmal schon spektakulär. Aber hier meinte er mit einem leichen blinzeln: „Ich schlafe nicht – ich denke nur nach.“

Roki schläft nicht - er denkt nach

Wer’s glaubt… :mrgreen:

Das Elbtal im Nebel

Es ist empfindlich kalt, nur etwa 5°C. Die Luft ist feucht und schwer und in nicht allzu großer Entfernung versucht jemand seinen Heißluftballon nach oben zu bekommen. Aber Physik gilt für alle – nach 20 Minuten Gas verpulvern ist die Crew wieder am Boden. Gesehen haben wir nur wenig, dafür haben wir das Gefährt gehört.

Der Ballonstart

Zu so früher Stunde wähnten wir uns allein auf den Felder, aber es dauerte nur 5 Minuten und es tauchten andere Leinenhalter auf parallelen Wegen auf. Eine Begegnung wäre uns recht gewesen, aber die meisten Menschen wollen morgens eher ihre Ruhe und wichen uns aus.

Wie ein junges Reh, voller Übermut

Seht Ihr die schwarzen Füße? Sein Fell ist zwar scheinbar ein „Dreckmagnet“, aber sobald das Fell trocken ist fällt der Sand ab. Er ist ein ziemlich sauberer Hund.

 Roki nimmt das Reh zu wörtlich

Und sobald er Durst hat, fängt er an die jungen Getreidehalme zu fressen. Es dauert meistens nicht lange bis wir diese in anderer Form wiedersehen.

Und noch mehr Gras

Der östliche Elbhang im Nebel

Mit der Sonne im Gesicht ging es dann zurück, Roki bleibt nach 30-40 Minuten immer häufiger stehen – ein klares Zeichen der Erschöpfung.

Seid ihr fertig mit Eurer Fotografiererei?

Zu Haus angekommen wurde dann vom Kater und von Roki der Maulkorb untersucht, der ja nicht zum Einsatz kam. Der Schinken scheint irgendetwas „auszustrahlen“ :twisted:.

Kater Beule, Roki und der Maulkorb

Arbeitsbeschaffer Roki

Herrchen zu Frauchen: Ich hab kurzfristig Besuch eingeladen. Frauchen freut sich. Schnell mal… Hausputz , Planung der Speisekarte, Einkauf, Kuchen backen….

Wo ist Roki?      „Frauchen, ich teste den Kuchen…. ist gut, glaubs mir.“

Jetzt backt der zweite Kuchen. Und beide schauen auf den lieben Arbeitsbeschaffer.

Am Morgen

Mit dem beginnenden Tag sind wir schon oft auf den Beinen, damit mit der zunehmenden Wärme die Runden mit Roki nicht zu kurz ausfallen müssen. Wir schleppen jetzt den Beißkorbb mit, damit im Falle eines Falles auch mal Kontakt zwischen den Hunden stattfinden kann, ohne das wir imme gleich ein Zivilverfahren am Hals zu haben 😉

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Unser Städtchen erwacht aus seinem Winterschlaf und die verliebten Bäume zeigen nun letztmalig ihre umschlungenen „Arme“.

Verliebte Bäume

Zur Zeit findet ja die alljährliche Krötenwanderung statt und die armen Dinger müssen vor den „grünen“ Autofahrern geschützt werden – leider halten sich nur wenige an die vorgeschriebenen 30km/h. Im nahen Spitzgrundteich legen sie ihre Eier in großen Trauben ab – eine gewisse Ähnlichkeit mit Weintrauben ist gut zu erkennen.

Krötenlaich

Der gesamte Uferbereich wird dabei von diesen kleinen Kerlen bevölkert. 

Rotbauchkröte (unter Wasser)

Bei der Gelegenheit trafen wir diese zwei Kollegen von der Bankenaufsichten, ähh Entermänner natürlich :grin: 

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Und dann war ich gestern mit Frauchen unterwegs, weil ja meinn Herrchen sich ständig hinter seiner Arbeit versteckt. Dieses mal wieder auf unserer Lieblingswiese bei Moritzburg – Winterbilder kennt Ihr ja schon.

Das ist die bekannte Moritzburg, ein Lustschloss August des Starken

Endlich frei rennen

Wenn die Sonne das Fell erwärmt, ist Roki ziemlich schnell breit.

Kommt da jemand?

Auch wenn er liegt: seine Augen, Ohren und vor allem die Nase sind ständig beschäftigt.

Käsekuchen !

Bei dem Blick schmilzt jedes Herz, oder?

Und dann blühen in den Wäldern die wilden Anemonen, über große Flächen sieht das einfach nur grandios aus. Die vielen Stubenhocker verpassen das schönste des Frühlings…

Wilde Anemonen

Und den Rest der Erlebnisse erzähle ich Euch morgen – versprochen !

Hundetreffen in Weinböhla

Wie fast jede Woche treffen wir uns mit vielen anderen Leinenhaltern um mit Lanis Hundeschule den Vormittag zu verbringen. [singlepic id=6 w=480 h=320 float=center]

Die Begrüßung war wie immer sehr lautstark, besonders wenn neue Hunde in die Gruppe kommen.Ganz schön viele neue Hunde, ein Jack Russel,[singlepic id=33 w=320 h=240 float=center]

 ein Schnauzer [singlepic id=25 w=320 h=240 float=center]

und ein Labi. Der mußte zuerst dran glauben. [singlepic id=28 w=320 h=240 float=center]Irgendwie muß ich mal sagen: „Hier tanzt alles nach meiner Pfeife“!  Bloß dieser kleiner Jack,  an dem kleinen Luder kam ich nicht vorbei. Zähnefletschend und sehr selbstbewußt. Hab’sch ihn eben in Ruhe gelassen, kleiner Spring-ins-Feld. Überall und nirgens aber immer dabei. [singlepic id=23 w=320 h=240 float=center]

 Tja, und dann hatten wir ein Herr T. Abenteuer

Frauchen is immer noch ganz aufgebracht. Kommt ein schwergewichtiger Mann mit nem Mercedes (E-Klasse) auf dem Feldweg gefahren, um zu Fragen was die Hunde da ! sollen.  Alle mußten aufs Feld ausweichen, da ja der dicke Benz kam. Hunde vom Feld!  Hier ist Naturschutzgebiet und Hunde ham da nix zu suchen und wehe er findet einen Hund auf seiner Wiese.

Isch hab noch kein Schild gesehen,  auf dem steht Privatbesitz!  Aber ein Schild mit dem Zeichen „Durchfahrt verboten“ schon. Er sagte,  er hätte auch Hunde. Wo sind die denn, eingesperrt?  Die dürfen wahrscheinlich nicht Gassi gehen.:evil:    Alles in allem nur sinnloses Vollgepöpel derer,  die etwas für ihren Hund tun.

:idea:, Roki wenn wir ihm mit seinen Hunden begegnen, müssen wir die Hunde fragen, ob es denen gut geht. Oder ob sie Hilfe brauchen. So machen wir das.