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Ein kleiner Rückblick auf das Seminar

Die für uns wichtigen Erkenntnisse entstehen oft erst im nachhinein. Offenheit, man könnte es auch liberale Grundeinstellung nennen, und das viel zitierte Bauchgefühl sind uns dabei besonders wichtig. Nun, unser Blick  auf bestimmte Verhaltensweisen hat sich nicht grundlegend geändert, aber an vielen Stellen bot das Seminar eben die Gelegenheit, das Ganze aus wissenschaftlicher Sicht zu betrachten (und Zahlen/Statistiken lügen weit weniger als Menschen). Die Fragen die wir so oft anderen Zeitgenossen gestellt haben (Stichwort “Alpha”) haben wir für uns insgeheim immer selbst zu beantworten versucht. Aber wir haben auch den Erfahrenen unser Gehör geschenkt und sind deshalb, oft auch weil es so offensichtlich schien, ein bissel von unserem Weg abgekommen. Die Tatsache, dass wir schon 15 Jahre lang einen Hund zuvor hatten, impliziert nicht die intensive Auseinandersetzung mit Hunden, denn die betreiben wir erst seit Roki’s Ankunft. Jetzt wissen wir, dass wir einen Typ C hatten – das Seelchen…

Und die Möglichkeit der Hinterfragung bestimmter Erfahrungen und Probleme ist ja das schöne an einem Seminar. Die Diskussion erfolgt unmittelbar und die verschiedenen Erfahrungen der Teilnehmer, Sichtweisen und Ziele tragen ihren Teil dazu bei. (auch wenn einige wenige Menschen eher sich als ihren Hund präsentiert haben)

Wenn jeder nur seine Meinung für die richtige hält, dann brauchte kein Mensch irgendwelche Seminare, weil alle anderen ja eh falsch liegen. Interessant war, dass es mindestens genauso viele Einwände gegen das eine oder andere gab wie Anwesende, mal abgesehen von denen, die aus anderen Gründen beim Seminar waren. Das was wir bei Hundebegegnungen beobachten (wo die Menschen nicht auf einem halben Quadratmeter stehen und ihre Hunde vollkeksen) und das in freier Wildbahn sich abspielende kann man nicht immer direkt vergleichen (es sei denn Roki haut einfach ab), aber das meiste schon.

Fazit: Statt alles zu zerreden sollte jede/r seiner/n Intuition/en folgen, dass ist meistens die bessere Entscheidung. Denn wir Menschen sind wie unsere Hunde geprägt von unserer Umwelt. Und dann war da noch das Maß halten usw., na ja, eine Predigt wollte ich jetzt nicht schreiben.

Jedenfalls freuen wir uns schon auf das nächste Seminar.

 

Die Roki-Eltern

 

Ich bin wieder da!

Frauchen  war ganz aufgeregt. Ob ich wohl lieb war? Nichts kaputt gemacht habe? Zu den Pflegerinnen und Pflegern nett war?

Mich nicht rumgestritten habe? All diese Fragen haben sie auf der Autobahn schnell dahin sausen lassen, zu mir!

Ja, Ich habe mich dort wohlgefühlt! Mein Hotel war in Ordnung. Nettes Zweibettzimmer mit Auslauf und frischem kühlen Wasser. Ein nettes Hundemädel auf der Bude. Futter ans Bett. Was will ich mehr!

Das es mir gut gefallen hat…..Frauchen hat es daran erkannt, dass ich kein Geschirr umhatte, kein Halsband. Ich habe also diese nette Pflegerin ganz nah an mich gelassen. Und wie sie die Tür öffnete, da beugte sie sich runter(!) und sagte: Schau Roki wer da ist!

Da bin ich so schnell mich meine Beine tragen konnte gerannt. Zu Frauchen und zur Pflegerin und zu Frauchen und hin und her. Frauchen war beeindruckt. Alles super.

Heh Frau Peggy, nicht traurig sein…. ich komme mal wieder….

Zu Hause war es ganz Lustig, Roki hat offensichtlich Herrchen gesucht! Rannte in alle Türen, Treppe rauf und Treppe runter. Wo isser? Och nicht da.

Unsere Welt ist wieder In Ordnung!

Beule saust um Roki rum!

Liest  die neu erworbene Fachliteratur!

…und Roki ist entspannt und zufrieden. Zu Hause ist es doch am schönsten.

Euer Roki

Es werde Licht!

Ja, da könnte der passende Slogan für das letzte Wochenende in Berlin gewesen sein. Wie Roki schon bei seiner “Urlaubs-Abreise” erwähnte, besuchten wir das Seminar “Wölfisch für Hundehalter” von und mit Günther Bloch. Für uns ging es vordergründig darum, uns aktiver mit dem Thema auseinander zu setzen, unsere Erfahrungen mit anderen zu besprechen und einfach mal den Blick auf “hündische Themen” aus Sicht anderer Menschen zu hören und sehen.

Wir für uns können sagen: Es hat uns weitergebracht. Aber nicht weil wir Zustimmung suchten, sondern weil unser Bauchgefühl uns oft weiter gebracht hat, als es uns selbst bewusst war. Bestimmte Dinge haben wir natürlich anfängermäßig falsch gemacht, auch gegen den ausdrücklichen Rat einer/s viel erfahrenen Hunde-Spezialisten… (Stichpunkt: Lernkurve und Beratungsresistenz). Wobei auch hier anzumerken bleibt: auch Spezialisten sind Menschen und wissen nicht alles. Das ist nicht die “Alles-totschlagende-Kritik-weil-ich-eine-weiße-Weste-habe”, sondern schlicht normal. Allerdings hat sich das hinterfragen und das übernehmen der vollen Verantwortung als guter Weg heraus gestellt. Letzten Endes ist es so, dass die Entwicklung im Verhältnis zwischen Roki und uns weiter geht und nicht endet bzw. verharrt.

Und nun am Sonntagabend ist es schon total komisch, das Roki (noch) nicht da ist. Dafür haben wir in einer so etwas von unglaublichen Lokalität übernachtet, dass niemand auf die Idee gekommen wäre, dass wir im Zentrum von Berlin waren. Stichwort: Hinterhof, vergitterte Fenster, Heizung ging nicht, Gemeinschaftsbad, 5-Bett-Zimmer etc.pp. Wir haben so herzliche Stunden miteinander verbracht, gelacht das heute noch der Bauch schmerzt, “geistige” Getränke konsumiert und uns morgens über die Geruchsmischung aus Wein + Knoblauch nur noch wundern konnten. Und dann waren die ganze Nacht die Waldarbeiter am arbeiten und sägten unentwegt die gesamte Vegetation entzwei :mrgreen: Aber im Grunde haben wir wunderbar geschlafen, außer S. dessen Klapp-Couch ihn ständig zu fressen versuchte. Und zum “Glück” war die Couch auch noch 15cm zu kurz für den Ärmsten. ABER: Gerne wieder mit Euch zur “Klassenfahrt” !

Die Roki-Eltern

 

Ich fahre in Urlaub…?

….Allein ??

Also ehrlich, erst fängt der Tag so schön an: Herrchen blieb zu Haus zum arbeiten und ich konnte überall hin, auch in den Garten (OK, hab dann aus Gewohnheit trotzdem auf dem Bett gepennt). Und dann kommt Frauchen gaannnz zeitig heim und wir sind über die frischen Wiesen gelaufen. Anschließend habe ich mich gar nicht gewundert, dass wir sooo lange fahren… Immer länger, keine 7 Minuten sondern über 30 !

Und dann ahnte ich es: Ich fahre allein in den Urlaub :cry: – Ja,ist es ist schön dort. Ja, da bin ich ein bissel der Star. Ja, die meisten kennen mich schon.

Zur Strafe hat “jemand” (Herr Traurig und Frau Trennungsschmerz) in Frauchens Augen Pipi reingemacht und dann sind DIE einfach gefahren. Und das hinterher gucken von Herrchen hätte er sich auch schenken können.

Wenn mich Montag Frauchen abholt, dann hat sie hoffentlich (fr)essbare Schmerzlinderungsmittel dabei. Und nicht bloß die “0815-Gummi-Kau-Knochen” ! Und was zum spielen ! Und ein neues Bettchen nahe beim Kühlschrank !

 

Euer tapferer Roki, der versteht das die Leinenhalter bei einem Seminar etwas lernen müssen, viel Ahnung von uns Hunden haben ‘se ja eh nicht.

PS: Voll gemein: Kater Beule darf unter Nachbarins Aufsicht zu Haus bleiben…:sad:

 

Nachbetrachtung

Ohje, so einiges ist dieses Jahr nicht wieder aufgetaucht.

Es fehlt: das Tränende Herz in weiß, Zwergaster, Zwergscharfgarbe

Hier nur das blaue Sandglöckchen. Die Steinsame, an anderer Stelle, hat den Winter auch nicht überlebt.

Der Zwergrododendron hat aber ganz viele Blüten.

Das Leberblümchen mag ich auch.

Die erste verheißungsvolle Knospe des Mohn.

Die Kletterhortensie wurde im letzten Jahr gepflanzt. Sieht schon ganz gut aus.

Das seltene Pflänzchen gedeiht auch ganz gut.

Hui, was ist denn das? Ein weißes “Vergiss mein nicht”?  Komm nur rein, hier ist noch Platz!

Zunge raus…erlaubt

Schaut mal, wen mein Frauchen hier erwischt hat.

Gerade sollte der Grill gereinigt werden, da mußte erst mal der Fotoapparat her.

Tja Beule, während du verbotenes tust…. davon eh nur die Flitzekacke kriegst….hab ich die Belohnung abgefasst, nicht bei deinem Spiel mitgemacht zu haben….

Läcka Eis ausschlecken….

…und dabei …

…zum (Eis) -Monster mutieren.

Wo ist die nächste Portion?

Euer Roki

Winzer- ein ganzer Kerl

Die einen haben einen Schrebergarten … der Junior seit gestern einen Weinberg!

600m² nennt er nun sein eigen und da war schnelle Hilfe angesagt. Durch Krankheit des Vorbesitzers stehen die Reben nun schon zu lange und mit reichlich Trieben die gekürzt werden müssen.

Begüßung sah erst mal so aus: Hallo Frau Weinbergschnecke!

Frauchen hat es noch nie gemacht… der Junior ist Winzer.

Sieht gar nicht so viel aus. Ist ja auch nicht alles.

 

Die unteren Reben gehören dem Nachbarn und der ist fertig. Die Reben hätten schon vor vier Wochen geschnitten,angebunden und mit Pflanzenschutz behandelt werden müssen. All das lange “Gestrüpp” muß also runter.

Meine Hand gehört mir jetzt nicht mehr…die Ästchen wurden auch gleich kleingeschnitten…die Wasserblasen immer größer…:evil:

Aber Spass hat es doch gemacht.

Das ist Casper, den haben wir heute kennengelernt und auch gleich den Apfel geteilt.

Mal ehrlich, wie soll ich erkennen welche zwei Zweige stehen bleiben dürfen?

Das wird auf jeden Fall so belassen!

Als Frauchen endlich Heim kam, habe ich diese beiden besucht.  Haben mich noch nicht entdeckt.;-)

Euer Roki

 

Vergiss nicht

Menschen,Tiere, Situationen streifen unseren Weg. Man geht vorüber, das Auge streift eine Situation … vergessen.

 Manchmal lernen wir etwas mehr kennen. Durch Erzählen, gemeinsame Erlebnisse oder Verbundenheit, durch selbst erlebtes.

Ich kenne kraftstrotzende Rosen mit Dornen…die sie verloren haben, durch was auch immer. Ich helfe die Dornen wieder zurückzubringen. Das Selbstwertgefühl wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 

Heute war ich bei einer jungen Frau deren Kraft mich fasziniert. Sie hat drei Kinder und hat nach der Geburt der Zwillinge angefangen zu studieren. Ich habe sie auf Arbeit kennengelernt. Finanzierung zum Studium.  Ihr ist nie etwas unmöglich, nie etwas zuviel, nie ist etwas nicht zu schaffen, immer einsatzbereit, ruht immer in sich und gibt in ihrer Ruhe, anderen Kraft und Zuversicht.

Für mich ist es Glück sie zu kennen. 

Heute habe ich sie im Krankenhaus besucht, dort erholt sie sich nach einer schweren Operation.

Wir haben uns etwas gegeben. Ein Stück Zeit, Zuhören, Lachen, Freundschaft, Hoffnung. Jetzt geht es mir besser. Weil ich weiß, dass es ihr besser geht.

Ich werde immer wieder Gast auf ihrem Weg sein.

Schon wieder Sonntag

Nein, wir sind nicht schreibfaul. Aber die Gartenarbeit tut sich nicht von allein. Endlos lange Spaziergänge müssen in der Woche auch sein und dann ist der Tag schon wieder rum.

Gestern morgen zeitig in der Nassau bin ich pitschnass geworden vom Morgentau. Aber soooo schön war es.

Ihr seht es schon? Frauchen hat die Schere angesetzt. Rigoros. Bin nicht unzufrieden. Hab noch bisschen Fell und nicht nackig :razz:.

Hallo ihr beiden: “Es ist schön hier!”

Diesen Begleiter hat nur Herrchen gesehen. Ist ganz doll rangezoomt.

Der Beule versteckt sich…warum?

Weil er heimlich telefoniert!

Euer Roki